The Aviator

Elite Film AG

TITEL
Original
The Aviator
Deutsch
Aviator
Französisch
Aviator
Italienisch
Aviator

STARTDATEN
Schweiz
20.01.2005
Deutschschweiz
20.01.2005
Suisse romande
26.01.2005
Tessin
28.01.2005
BESUCHERZAHLEN

Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.

Schweiz
216'984
Deutschschweiz
121'613
Suisse romande
87'238
Tessin
8'133

CAST & CREW
Regie
Martin Scorsese
Produzent
Chris Brigham
Drehbuch
John Logan
Musik
Howard Shore
Schauspieler
Leonardi di Caprio
Jude Law
Nicole Kidman
ZUTRITTSALTER SCHWEIZ

Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch

Zugelassen ab
Nicht eingestuft
Empfohlen ab
Nicht eingestuft
Kanton BS
14/11
Kanton BE
14/12
Kanton GE
10 (12)
Kanton ZH
J14

INHALT

Umgeben von unermesslichen Reichtümern und Prunk wäscht eine Mutter ihren Sohn aus Angst vor möglichen ansteckenden Viren oder Infektionen mit Hingabe immer und immer wieder. Noch weiss er es nicht, aber diese rituelle Prozedur wird Howard Hughes niemals vergessen können.

1927. Der 22-jährige Howard Hughes (LEONARDO DiCAPRIO) hat von seinem Vater dessen Ölfirma in Texas geerbt und ist mit einem Schlag zum Multimillionär geworden. Doch Howard hat kein Interesse daran, die Firma als langweiliger Bürohengst zu verwalten. Die Abenteuerlust hat ihn nach Südkalifornien geführt, wo die Film- und Flugzeugindustrie ansässig sind und für einen unglaublichen Aufschwung gesorgt haben - beides Obsessionen des lebenshungrigen jungen Mannes. In der Wüste dreht er seit Monaten mit unfassbarem Aufwand ein Flieger-Epos namens ?Hell's Angels?, für das er die grösste private Flugzeugflotte Amerikas zusammengekauft hat. Nun fehlen dem Perfektionisten Hughes für den Dreh der letzten grossen Luftschlacht ausgerechnet noch zwei Kameras - obwohl er bereits ganze 16 im Einsatz hat. Für das arrivierte Hollywood ist der Emporkömmling Hughes eine nicht ernst zu nehmende Lachnummer, weshalb ihm Louis B. Mayer und die anderen Studiochefs die kalte Schulter zeigen, als er die fehlenden Kameras bei ihnen ausleihen will. Dafür lieben Schauspieler den jungen Haudegen, den der Rummel um seine Person aber bestenfalls irritiert. Selbst die Schmeicheleien eines sich anbiedernden Errol Flynn (JUDE LAW) lassen ihn absolut kalt. Hughes denkt nur an seinen Film - und an Flugzeuge. Mit seinem ihm treu ergebenen Mechaniker Glenn Odekirk (MATT ROSS) tüftelt er lieber an der Verbesserung von Flugzeug-Technologien.Wirklich zufrieden ist er nur, wenn er über Blaupausen und Plänen neuer Modelle gebeugt ist. Die selbst gewählte Isolation hat noch einen weiteren handfesten Grund: Howard Hughes ist schwerhörig und zieht sich deshalb lieber in seine eigene Gedankenwelt zurück, als sich in der Öffentlichkeit mit anderen möglicherweise lächerlich zu machen. Sein stetes Streben nach Perfektion, das seine Umwelt unentwegt verzweifeln lässt, entfernt ihn noch mehr von anderen Menschen. Als er die spektakuläre Luftschlacht für ?Hell's Angels? endlich im Kasten hat (wobei er von einem Bomber aus die Kamera selbst bedient), stellt er fest, dass sie lächerlich aussieht. Um einen Eindruck von der wahren Geschwindigkeit der Flugzeuge zu vermitteln, so findet Hughes heraus, müsste man im Hintergrund zum Vergleich ein statisches Element wie beispielsweise Wolken sehen. Kurz entschlossen heuert er den Akademiker und Wetterspezialisten Professor Fitz (IAN HOLM) an, der in Kalifornien nach Wolken forschen soll - was in diesem Jahr Monate dauert und die Produktionskosten in astronomische Höhen schnellen lässt.

Als Hughes den Film fertig gestellt hat, merkt er, dass ihn die Zeit eingeholt hat: Längst feiern Tonfilme Erfolge - also lässt er die Hälfte des Films einfach noch einmal mit Ton neu drehen. Nach endlosen Verzögerungen kommt ?Hell's Angels? mit drei Jahren Verspätung 1930 doch noch in die Kinos. Und ist mit vier Millionen Dollar Produktionskosten nicht nur der teuerste Film seiner Zeit, sondern zum Erstaunen der Branche auch noch ein durchschlagender Erfolg. Schöne Frauen wie Jean Harlow (GWEN STEFANI) reissen sich um den scheuen Erfolgsproduzenten, der in Folge mit seiner Produktionsfirma RKO von Erfolg zu Erfolg eilt, mit ?Scarface? den definitiven Gangsterfilm herstellt und Jane Russell zur Sexikone macht - was ihm wiederholt Ärger mit den Zensurbehörden einbringt. Mit noch mehr Akribie treibt Hughes indes seine Pläne als Luftfahrtpionier voran - nur an Bord eines Flugzeugs fühlt er sich wirklich frei und eins mit sich selbst. So entwickelt Howard mit Hilfe seines Teams ein neues Flugzeug, mit dem er den bisherigen Geschwindigkeitsrekord von Charles Lindbergh bricht. Er steigt in die marode Fluggesellschaft TWA ein und macht sie zu einem florierenden Unternehmen, deren Absicht, gross in bis dato unmöglich erscheinende transkontinentale Flüge zu investieren, die bislang dominante PanAm auf den Plan ruft: Deren Vorstandsvorsitzender Juan Trippe (ALEC BALDWIN) sieht die Monopolstellung der Company gefährdet und sagt Hughes den Kampf an. Der hat mehr und mehr mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen. Seine panische Angst vor Viren führt nicht nur dazu, dass er sich beinahe stündlich zwanghaft die Hände wäscht, bisweilen bis er zu bluten beginnt, sondern mündet auch in einen Verfolgungswahn, der ihn noch weiter von anderen Menschen entfernt. Es geht ihm besser, als sich die resolute Katharine Hepburn (CATE BLANCHETT) für ihn zu interessieren beginnt. Obwohl sie offensichtlich völlig gegensätzlich sind, ist ihre Beziehung perfekt: auf der einen Seite die überschäumende Intellektuelle von der Ostküste, auf der anderen Seite der introvertierte, scheue Perfektionist aus Texas, der die Hepburn gewinnen kann, als er sie zu einem spontanen nächtlichen Flug über Los Angeles einlädt. Sie erträgt sogar seine zunehmend exzessiver werdenden Marotten, weil ihr gefällt, dass er sich von nichts und niemandem verbiegen lässt - und sogar ihrer arroganten Familie beim Besuch auf dem Sitz der Hepburns die Stirn bietet.

Doch schliesslich kann es Katharine Hepburn nicht mehr ertragen, dass sich Hughes in Gegenwart seiner Ingenieure stets wohler zu fühlen scheint als mit ihr. Sie verlässt ihn für den verheirateten Spencer Tracy. Als Klatschreporter die Bombe platzen lassen wollen, ist es jedoch Howard Hughes, der die Zeitungen mit ein paar gezielten Drohungen mundtot macht. Er selbst stürzt sich in Affären mit dem Starlet Faith Domergue (KELLI GARNER) und dem verwöhnten und kühlen Superstar Ava Gardner (KATE BECKINSALE). Von der Regierung nimmt er den Auftrag an, mit der Hercules ein Transportflugzeug von gigantischen Ausmassen zu bauen. Und mit seinen Ingenieuren entwickelt er das Kampfflugzeug XF-11. Die Auseinandersetzung mit Juan Trippe von PanAm spitzt sich zu, als der den konservativen Senator Ralph O. Brewster (ALAN ALDA) auf Hughes loslässt. Die Paranoia und seine obsessive Panik vor Viren nimmt ungeahnte Ausmasse an. Seinen Frieden findet Hughes nur noch in seinen Flugzeugen, weit über der Erde. Doch ausgerechnet mit dem Jungfernflug der XF-11 beginnt der Absturz des Howard Hughes - eine Hölle aus Schmerzen und Qual erwartet ihn. Kann ihn jemand retten?


BILDER


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