trigon-film

TITEL
Original
Numafung
Deutsch
Numafung - Die schöne Blume
Französisch
Numafung - La belle fleur
Italienisch

STARTDATEN
Schweiz
27.05.2004
Deutschschweiz
27.05.2004
Romandie
20.10.2004
Tessin
27.05.2005
BESUCHERZAHLEN

Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.

Schweiz
3'319
Deutschschweiz
3'185
Romandie
127
Tessin
7

CAST & CREW
Regie
Nabin Subba
Produzent
Chhabilal Hangshrong
Nabin Subba
Drehbuch
Kajiman Kandangwa
Musik
Nhyoo Bajracharya
Schauspieler
Anupama Subba
Ningwahangma Limbu
Prem Subba
Alok Nembang
ZUTRITTSALTER SCHWEIZ

Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch

Zugelassen ab
Nicht eingestuft
Empfohlen ab
Nicht eingestuft
Kanton BE
12/10
Kanton ZH
J12

INHALT

Die schöne Numafung lebt in einem entlegenen Limbu-Bergdorf mit dem majestätischen Himalaya als unwiderstehlicher Kulisse im Hintergrund. Ihre Heirat folgt traditionellen Gesetzen, doch bald einmal will sie ihren eigenen Weg gehen und sich den vorwiegend patriarchalischen Strukturen nicht einfach unterordnen. Ein liebevoll erzählter, stimmiger Film aus einer unbekannten, auch vom Tourismus noch nicht erschlossenen Region. «Numafung» ist der erste nepalesische Spielfilm, der bei uns in die Kinos gelangt. «Numafung» bedeutet soviel wie «schöne Blume», der Film basiert auf der Erzählung «Karobar ki Gharbaar» von Kajiman Kandangwa. Den Hintergrund bilden das Dorf Nagi im Panchthardistrikt und die spektakuläre Kulisse von Bergen wie dem Kumbakarna oder dem Mount Jannu, Himalaya eben.

Es gibt sie, die europäischen Produktionen, die in Nepal gedreht wurden und vom Ruf des Himalayas profitieren wollten, ohne wirklich vor Ort verwurzelt zu sein. Hier kommt ein Spielfilm zu uns, der nicht nur eine vollumfänglich eigenständige nepalesische Produktion darstellt, er entstand darüber hinaus in der Limbu-Bergregion, die weit abgeschieden von den Trubeln der Welt gelegen ist und von der gebirgigen Landschaft geprägt. Nabin Subba, der Regisseur und Autor dieser kleinen feinen Frauenemanzipationsgeschichte, gehört zu den jungen Filmschaffenden im Land, die versuchen, ein eigenständiges Kino im Schatten des alles dominierenden indischen Mainstreams zu etablieren. Sein Numafung legt Zeugnis von der erzählerischen Kraft ab und führt uns vor Augen, wie beeindruckend auch kleine Geschichten sein können, wenn sie an ihrem Entstehungsort verwurzelt sind.

BILDER