Le Vent nous emportera

Cinémathèque Suisse

TITEL
Original
Le Vent nous emportera
Deutsch
Französisch
Italienisch

STARTDATEN
Schweiz
01.12.1999
Deutschschweiz
13.04.2000
Suisse romande
01.12.1999
Tessin
BESUCHERZAHLEN

Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.

Schweiz
13'960
Deutschschweiz
7'504
Suisse romande
6'332
Tessin
124

CAST & CREW
Regie
Abbas Kiarostami
Produzent
Drehbuch
Abbas Kiarostami
Musik
Schauspieler
Behzad Dourani
ZUTRITTSALTER SCHWEIZ

Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch

Zugelassen ab
Nicht eingestuft
Empfohlen ab
Nicht eingestuft

INHALT

'Wo ist das Haus meines Freundes?', 'Et la vie continue', 'A travers des oliviers', 'Le goût de la cerise': Kein Filmemacher des Nahen Ostens hat Europa die letzten Jahre dermassen in Bann gezogen wie der Iraner Abbas Kiarostami. Seine Filme, mit wenig Aufwand aber grosser Zuneigung zu Land und Leuten gedreht, feiern die Bedächtigkeit und Humanität. So auch LE VENT NOUS EMPORTERA, der neuste und bisher magischste Film Kiarostamis. In dessen Zentrum steht ein Gedicht von Forough Farrokhzad. Dieses, vorgetragen vom Farzad, dem Buben aus dem Dorf, und Behzad, dem Besucher aus Teheran, erzählt von dunklen Nächten und roten Monden, dem letzten Scheiden des Menschen... Die Nächte allerdings hat Kiarostami in LE VENT NOUS EMPORTERA ausgelassen. Stattdessen gibts endlose Tage; die Reise des Ingenieurs Behzad und seiner Begleiter aus Teheran; grüne Felder und gelbe Hügel, Bäume, sanfte Berge. Und dann das Dorf: Weiss, sich an den Hang schmiegend: Siah Dareh. Hinter dem blauen Fenster liegt die alte Madam Mamalek, krank, so dass sie das Essen verweigert. Immer wieder fragt Behzad nach Madam Mamalek. Er sei auf der Suche nach einem Schatz erzählt er, mindestens einmal am Tag klingelt sein Handy und er fährt mit dem Jeep auf den nächsten Hügel um telefonieren zu können:

LE VENT NOUS EMPORTERA ist eine Ode ans Leben, die Natur und das Sterben - und eine kleine liebenswerte Satire über die ganz normale Bizarrheit der heutigen Welt.

BILDER