Frenetic Films AG

TITEL
Original
Kirikou et la sorciere
Deutsch
Kiriku und die Zauberin
Französisch
Italienisch

STARTDATEN
Schweiz
30.06.1999
Deutschschweiz
07.10.1999
Romandie
30.06.1999
Tessin
BESUCHERZAHLEN

Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.

Schweiz
53'197
Deutschschweiz
21'441
Romandie
30'038
Tessin
1'718

CAST & CREW
Regie
Michel Ocelot
Produzent
J. Vercruysse; P. Thiltges
Arm.
Oced K D. Brunner
Drehbuch
Michel Ocelot
Musik
Youssou N'Dour
Schauspieler
Trickfilm
ZUTRITTSALTER SCHWEIZ

Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch

Zugelassen ab
Nicht eingestuft
Empfohlen ab
Nicht eingestuft
Kanton GE
7 (7)

INHALT

Der Film erzählt, basierend auf einem afrikanischen Märchen, die Geschichte eines kleinen Jungen. Kiriku ist ein winziger Erlöser. Gleich nach seiner Geburt, über die er genauso selbst bestimmt wie über alle seine Taten, akzeptiert er seine Aufgabe: Er muss sein kleines afrikanisches Heimatdorf von Karaba befreien, der bösen Zauberin, die dem Dorf die Männer stiehlt und die wichtige Wasserquelle hat versiegen lassen. Kiriku bringt das Wasser wieder zum Fliessen, und sein Grossvater, der weise Mann vom verbotenen Berg hilft ihm, das Geheimnis von Karabas Bosheit zu lösen.

Animationsfilm? Das ist Disney. Zeichentrick kommt aus den USA. Meint man gemeinhin. Und jahrelang ist das auch so gewesen. Bis 'Kiriku' kam. Denn: Mit 'Kiriku' kommt der europäische Zeichentrick zurück. Renaissance nennt man sowas. Wiedergeburt.

Als Regisseur Michel Ocelot und Produzent Didier Brunner mit der Arbeit an 'Kiriku' begannnen, stand die tatsächliche Realisation des Films in den Sternen. Fünf Jahre hat es schliesslich gebraucht, bis 'Kiriku' wirklich in den französischen Kinos war, und die Produktion hätte Didier Brunners Pariser Firma Les Armateurs in den Ruin getrieben, 'wenn nicht', so Brunner, 'Canal Plus in der letzten Minute eingesprungen wäre.' Der Pay TV-Sender gewährte einen Vorschuss von drei Millionen Franc, das entsprach in etwa 14 Prozent der gesamten Produktionskosten. Das Projekt 'Kiriku' wurde möglich. Gegen alle Wahrscheinlichkeiten des Animationsfilmgeschäfts.

Am 9. Dezember 1998 lief der kleine Kiriku dann erstmals über die grosse Leinwand. 'Dabei haben wir vor allem auf die Provinzstädte gesetzt', erzählt Didier Brunner. 'Kirikus' Qualität brauchte das Weitersagen.

Die Regionalpresse half, Schulen empfahlen den Film. Und worauf kein Kenner der Branche gewettet hätte, genau das geschah. 'Kiriku' konnte sich gegen die schier übermächtige Konkurrenz behaupten. Obwohl in Frankreich 'Asterix und Obelix' und 'Das grosse Krabbeln' gleichzeitig liefen, blieben die Besucherzahlen von 'Kiriku' stabil auf einem hohen Niveau.

BILDER