Frenetic Films AG

TITEL
Original
Vollmond
Deutsch
Vollmond
Französisch
Pleine lune
Italienisch

STARTDATEN
Schweiz
13.03.1998
Deutschschweiz
13.03.1998
Romandie
15.04.1998
Tessin
BESUCHERZAHLEN

Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.

Schweiz
72'862
Deutschschweiz
69'415
Romandie
2'449
Tessin
998

CAST & CREW
Regie
Fredi M. Murer
Produzent
K.Baumgartn; T & C Film; Pandora
Arena Film Marcel Hoehn
Drehbuch
Fredi M. Murer
Musik
Schauspieler
Lilo Baur
Hans-Peter Müller
Benedict Freitag
ZUTRITTSALTER SCHWEIZ

Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch

Zugelassen ab
Nicht eingestuft
Empfohlen ab
Nicht eingestuft

INHALT

Bei VOLLMOND verschwinden an einem Freitag morgen auf dem Weg zur Schule 12 zehnjährige Kinder. Für die über die ganze Schweiz verstreut lebenden Familien dieser Buben und Mädchen beginnt ein Alptraum. Die Polizei geht allen Hinweisen und Spuren nach, findet aber weder Täter noch eine Erklärung für den rätselhaften Fall, zumal sich auch keine Entführer melden. Kommissar Anatol Wasser wird als Leiter einer Sonderkommission eingesetzt und verfügt eine Nachrichtensperre. Doch das Verschwinden der Kinder lässt sich nicht lange geheim halten. Bald stürzen sich die Medien auf den sensationsträchtigen Fall und die Öffentlichkeit nimmt regen Anteil. Nach Wochenfrist erhalten die Eltern endlich ein Lebenszeichen von ihren Kindern. Wie sich herausstellt, steht in allen 12 Briefen der gleiche orakelhafte Text:

Bis der Mond wieder voll ist, müssen die Mütter und Väter den Briefinhalt entschlüsselt und die Forderung erfüllt haben... Bis zum nächsten Vollmond bleiben ihnen noch 18 Tage.

Der neue Film des Schweizer Regisseurs Fredi M. Murer ("Höhenfeuer", "Der grüne Berg") erzahlt eine dramatisch-ironische Geschichte über die Befindlichkeit der Schweiz an der Schwelle zum neuen Jahrtausend. Der Regisseur selbst nennt seinen Film mit listigem Lächeln "ein Plädoyer für weniger Logik und mehr Phantasie". Mehr über den Inhalt verraten will er nicht: "Ich bin nun elf Jahre an dieser Geschichte dran und habe nicht im Sinn, den Film im voraus zu erzählen". Ohnehin, sagt Fredi Murer, sei ein Film erst wirklich fertiggestellt, wenn er vor Publikum auf die Leinwand projiziert wird. Soll da eine Botschaft ankommen? Eine moralische womöglich? "Vielleicht steckt in mir, wie in allen Schweizern, ein kleiner Moralist, aber in meinem Fall kein gläubiger. Ich hasse jede Form von Fanatismus und Rechthaberei. Bei allem Ernst meines Anliegens, spielt in meinem Film Humor eine Hauptrolle. Mir geht es nicht darum, die Menschheit vor sich selbst zu retten, eher wollte ich ein Röntgenbild von ihr machen. Darum zeige ich ein sehr breites Spektrum von Menschen, von Charakteren - jungen, alten, weltanschaulich verschiedenster Couleur. Alle aber haben sie etwas gemeinsam: Ich mag und liebe sie in ihrer Widersprüchlichkeit. Insofern ist der Film auch eine Liebeserklärung an das verschollene Kind in uns Erwachsenen."

BILDER