Il Bacio di tosca

Frenetic Films AG

TITEL
Original
Il Bacio di tosca
Deutsch
Französisch
Italienisch
Il Bacio di tosca

STARTDATEN
Schweiz
Deutschschweiz
Suisse romande
Tessin
BESUCHERZAHLEN

Die aufgeführten Besucherzahlen stellen dar, was für diesen Film seit dem Starttag bei ProCinema gemeldet und erfasst wurde.

Schweiz
4'710
Deutschschweiz
4'416
Suisse romande
223
Tessin
71

CAST & CREW
Regie
Daniel Schmid
Produzent
Marcel Hoehn
Hans-Ulrich Jordi
Drehbuch
Daniel Schmid
Musik
Puccini
Donizetti
e Verdi
Schauspieler
Sara Scuderi
Gioavanni Puligheddu
ZUTRITTSALTER SCHWEIZ

Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch

Zugelassen ab
Nicht eingestuft
Empfohlen ab
Nicht eingestuft

INHALT

Giuseppe Verdi, der keine direkten Erben hatte, trug zehn Jahre lang die Idee einer 'Casa di riposo' mit sich herum. Zwei Jahre vor seinem Tod stand das Neorenaissance-Haus. Zusammen mit dem Architekten Camille Boito, dem Bruder seines langjährigen Librettisten Arrigo Boito, hatte er er an der Piazza Buonarroti in Mailand errichten lassen. Aber er wollte nicht, dass das Heim vor seinem Tod eröffnet würde, da er es nicht liebte, bedankt zu werden. Hingegen war es sein Wunsch, gemeinsam mit Giuseppina Strepponi, seiner zweiten Frau und Lebensgefährtin, die ln den vierziger Jahren des 19.Jahrhunderts eine berühmte Primadonne gewesen war, in der Krypta der Casa begraben zu werden.

Verdi sah das Altersheim für Musiker vor, besonders natürlich für die 'gente del spettacolo lirico', für die Leute der Opernbühne also, die 'weniger Glück im Leben hatten als ich und die nicht mit der Gabe der Sparsamkeit gesegnet waren'. Testamentarisch legte er fest, dass alle Tantiemen für die 'Fondazione Giuseppe Verdi' und damit für das Altersheim bestimmt seien. Seit der Eröffnung am 10. Oktober 1902, am Geburtstag des ein Jahr zuvor verstorbenen Komponisten, haben über 1000 Komponisten, Dirigenten, Musiker und Sänger dort ihren Platz gefunden. Die Zulassungsbedingung entspricht der Hierarchie in der Oper: Zuerst sollen die Komponisten, dann die Dirigenten und - die Rangfolge weiter hinunter schliesslich die Choristen ein Zimmer erhalten. Heute beherbergt das Haus etwa 65 Leute, die meisten davon sind zwischen 80 und 96 Jahre alt, fünf sind ehemalige Stars der dreissiger Jahre: allen voran Sara Scuderi, dann Irma Colasanti, Giuseppina Sani, Giulia Scaramelli und Giuseppe Manacchini.

1962 sind die Rechte auf sämtliche Werke Verdis abgelaufen; seither zehrt die Casa Verdi von ihrer Substanz. 1978, in einer sehr schwierigen finanziellen Situation, wurde die 'Associazione di amici della casa di riposo' gegründet, die in den letzten Jahren über 100 Millionen Lire gesammelt hat, teils dank Donationen, teils dank persönlichem Einsatz von Sängern. So gibt Luciano Pavarotti beispielsweise ein bis zweimal pro Jahr ein Konzert für die Casa Verdi.

Wie es aber weitergehen wird, ist ungewiss.


BILDER


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